Was?

On the Rocks - Gigathlon 2011

Der Gigathlon 2011 orientiert sich diesmal an der steinharten, eisigkühlen und wildschönen Oberfläche der höchsten Schweizer Berge. So lautet denn auch das diesjährige Motto «on the rocks». Im alleinigen Gastgeberkanton, dem Kanton Wallis, werden die Gigathleten vom 1. bis 3. Juli 2011 hohe Berge, schroffe Felsen und zerklüftete Gletscher aus eigener Kraft erobern und dabei schier endlose vertikale Kilometer zurücklegen. Ausgangspunkt ist für alle Gigathleten Turtmann, von wo aus sie 351 Kilometer und 11 111 Höhenmeter rollend, laufend und schwimmend zurücklegen werden. Dabei soll das Motto «on the rocks» den Gigathleten nicht nur den Weg in die Höhe weisen: «Es bringt sowohl die Felslandschaften und Gletscherfelder zum Ausdruck wie auch die wortwörtlich steinharten Anstrengungen und die knallharte Kondition, welche insbesondere die Single mitbringen müssen», schildert Corsin Caluori die Herausforderung, welche er den Gigathleten diesmal in den Weg stellt. Sofern das Wetter mitspielt, werden sie dafür mit fantastischen Aussichten und unvergesslichen Höhenflügen entschädigt.


Samedi glacial
Der Start zum Gigathlon 2011 ist den Inlinern vorbehalten. Der «Samedi glacial» verheisst nicht nur eine Routenführung durch den französisch sprechenden Teil des Wallis, sondern verspricht auch eisige Höhen. Doch vorerst rollen die Inliner von Turtmann aus über eine flüssige Inlinestrecke entlang der Rhone. Auch den Velofahrern ist vom Val d’Hérens aus ein beeindruckender Blick über das weit ausladende Rhonetal vergönnt, ehe sich die Schwimmer in die zuschauerfreundliche Schwimmarena in Crans-Montana stürzen. Richtig eisig wird es anschliessend für die Läufer. Deren Strecke führt hoch hinaus bis auf die 2882 m.ü.M. gelegene Plaine Morte. Bei dem Zwischenziel auf der Höhe inmitten eines eindrücklichen Gletschermeeres eröffnet sich dem Gigathleten ein atemberaubender Blick über den Gletscher «Plaine Morte». Nach der Talfahrt mit der Bergbahn zur Wechselzone in Crans-Montana fahren die Biker den Suonen, den für das Wallis typischen Bewässerungskanälen, entlang und über einen abschnittweise technischen Singletrail zur Zielankunft im Ortszentrum von Leukerbad. Das Bike der Team of Five bleibt anschliessend im Bikepark von Leukerbad, schon bereit für die Weiterfahrt am Gguferhertä Sunntag.


Gguferhertä Sunntag
Der Sonntag spielt sich vollständig im deutschsprachigen Oberwallis ab und klingt mit «Gguferhertä Sunntag» auch für «Grüetzinis» nach einem harten Tag – ins Schweizerdeutsche übersetzt heisst es gar „steinharter Sonntag“. Auf die Team of Five wartet in der Früh, was die Single und Couple bereits mit dem Freitagsprolog bewältigt haben: die steinharte Inline-Bergstrecke von Turtmann nach Leukerbad. Von dort aus führt eine technische und attraktive Bikestrecke über zahlreiche Singletrails via Bachalp und Goppenstein hinunter nach Raron. Die Aussicht über die Steinmeere der Walliser Alpen versinnbildlicht unterwegs das Tagesmotto. Die Schwimmer absolvieren anschliessend ihre Strecke im zuschauerfreundlichen Schwimmbecken des Baggersees. Die Velostrecke führt vorerst von Raron an den Fuss des Matterhorns in Zermatt. Hier wird auf die Laufstrecke gewechselt und zu Fuss der Höhepunkt des diesjährigen Gigathlon und zugleich höchsten je an einem Gigathlon angepeilten Punkt angestrebt, dem Gornergrat auf 3090 m.ü.M. Der Schlussanstieg auf den Gornergrat bietet inmitten von Steinfeldern einen einmaligen Blick auf das wohl berühmteste Steinmassiv der Schweiz – das Matterhorn. Nach der Talfahrt mit der Gornergrat-Bahn, der höchsten im Freien angelegten Zahnradbahn Europas zurück in die Wechselzone wird zum zweiten Teil der Veloetappe gestartet. Auf abwechslungsreichem Wege gilt es zuerst einen sehr schönen aber anstrengenden letzten Anstieg zu bewältigen, bevor die Gigathleten zurück nach Turtmann und damit ins Ziel rollen.

Quelle: © Swiss Olympic Gigathlon