Kilometervergleiche unter Sportlern ist bei unseren Mitmenschen wohl so beliebt und trotzdem allgegenwärtig wie Autovergleiche unter den Tunern. Aber die Frage "Wer ist der Schnellste/Beste" und "Wer hat das Schönste/Grösste" hat uns wahrscheinlich schon am Lagerfeuer beschäftigt, als Homo Neanderthalensis die erlegte Beute angeschleppt hat - darum ist es wohl kaum aus dem Sport wegzudenken. Ich persönlich steh' nicht besonders auf die Prahlerei während Ausfahrten. Erstaunlicherweise sind nämlich immer die, welche "diese Saison erst 50km in den Beinen haben" diejenigen, die zahlreiche Sprints (=Jagden) initiieren und alle gewinnen (=die Beute erlegen) während ich nur noch keuchend dranhänge und hoffe die Gruppe vor dem Horizont mal wieder zu sehen (=rechtzeitig zum Knochen ablutschen ans Lagerfeuer zurück zu kommen).
Für mich ist der Blick in die Trainingskilometer Ende Monat jedoch ein Motivator. Denn unsinnigerweise gilt es genau im Winter die längsten Strecken zurückzulegen, um für den Sommer die Basis zu formen. Bei 0° C 3h draussen rumzupedalen ist nicht immer sehr angenehm und die Kilometer wollen richtiggehend verdient werden (=das blöde Wild rennt immer davon bevor ich mit den abgefrorenen Fingern den Pfeil hervorklauben kann). Darum find ich es cool mir zu überlegen, dass ich seit Trainingsbeginn im November die Strecke Zürich-Marseille zurückgelegt habe. In Marseille ist es bestimmt etwas wärmer als momentan hier und feines Essen gibt es auch. Das liesse sich gut aushalten!
Beruhigend ist auch, dass es meinen 4 Mitathleten nicht anders ergeht. Und auf ein "schlechtes" Training (=eine Jagd ohne Beute) folgt auch immer ein "gutes" Training. Und so radelt es sich noch etwas weiter - Richtung Süden, selbstverständlich! Und je weiter wir kommen, umso wärmer wird es.
Roll on! - Linda
...über die Abenteuer eines nicht ganz ordinären 5-er Teams, dass am Gigathlon "Nicht die Letzten" sein wird. Wir freuen uns, wenn du etwas mitfiebern kannst!
Montag, 31. Januar 2011
Dienstag, 25. Januar 2011
Wasser
Wasser umgibt uns ständig; sogar wir selber bestehen ja bekanntlich zu mehr als zwei Drittel aus dem feuchten Element. Dennoch stehen viele Leute mit ihm auf Kriegsfuß, sobald sie es außerhalb eines Trinkglases oder nicht in Flaschenform vorfinden.
Auch ich kann ein Liedchen davon singen, dass der Kontakt mit H2O in vielen Fällen unerwünscht ist oder sogar absolut vermieden werden sollte. Was passierte, wenn mein Computer mit zu viel (d.h. mehr als in moderaten Mengen in Form von Dampf) in Kontakt käme, will ich mir gar nicht ausmalen...
In Alltagssituationen bin ich wohl eher der "aufgeschlossene Wassertyp": es ist wunderschön, in einem - nicht allzu kalten - Regenschauer joggen zu gehen. Die richtigen Kleider angezogen macht auch Rennrad-Fahren im Regen viel Spass - vom Biken im durchs Wasser verursachten Schlamm gar nicht zu sprechen! Ich mag das (manchmal kühle) Nass...
Schwimmen - meine Disziplin beim Gigathon - könnte man ohne schlechtes Gewissen als "Königsdisziplin des Wasserkontaktes" bezeichnen: wohl in keiner anderen Sportart ist man auf eine solch direkte Art mit der Sportumgebung verbunden.
Auch ich kann ein Liedchen davon singen, dass der Kontakt mit H2O in vielen Fällen unerwünscht ist oder sogar absolut vermieden werden sollte. Was passierte, wenn mein Computer mit zu viel (d.h. mehr als in moderaten Mengen in Form von Dampf) in Kontakt käme, will ich mir gar nicht ausmalen...
In Alltagssituationen bin ich wohl eher der "aufgeschlossene Wassertyp": es ist wunderschön, in einem - nicht allzu kalten - Regenschauer joggen zu gehen. Die richtigen Kleider angezogen macht auch Rennrad-Fahren im Regen viel Spass - vom Biken im durchs Wasser verursachten Schlamm gar nicht zu sprechen! Ich mag das (manchmal kühle) Nass...
Schwimmen - meine Disziplin beim Gigathon - könnte man ohne schlechtes Gewissen als "Königsdisziplin des Wasserkontaktes" bezeichnen: wohl in keiner anderen Sportart ist man auf eine solch direkte Art mit der Sportumgebung verbunden.
Montag, 24. Januar 2011
Erstes Gigathlon Team-Treffen
Am 21. Januar war es endlich soweit: unser erstes Gigathlon-Meeting fand statt.
Auf der Trakdandenliste standen wichtige Punkte, wie z.B. das gegenseitige Kennenlernen - bis zu diesem Zeitpunkt kannten sich noch nicht alle Mitglieder useres Teams persönlich - beantworten gegenseitiger Fragen oder Unklarheiten, die Organisation möglicher Sponsoren und - zu guter Letzt - das Abendessen.
Wir trafen uns also am Freitag zu früher Abendstunde in einen netten Restaurant in Wallisellen. Ich denke für alle Anwesenden zu sprechen, wenn ich sage, dass die Chemie auf Anhieb stimmte. Weiter fand ich es schön, zu sehen, dass jeder mit der ihm "zugeteilten" Disziplin sehr gut zurecht kommt, resp. diese Sportart auch richtig gerne mag.
Doch zurück zum Abend...
So ganz folgten wir nicht dem oben suggerierten Ablauf: wir rollten sozusagen das Feld von hinten auf (eine Taktik, die wir auch am Wettbewerb anwenden wollen - zu früh üben kann man das sowieso nicht ;-) ) und fingen mit dem Abendessen an. Wir erfuhren von einander, wie der jeweilige Trainingsstand ist oder wie das Training für die nächsten Wochen aussieht. Weiter plauderte jeder ein bisschen aus dem Nähkästchen von seinen Erfahrungen...
Auf der Trakdandenliste standen wichtige Punkte, wie z.B. das gegenseitige Kennenlernen - bis zu diesem Zeitpunkt kannten sich noch nicht alle Mitglieder useres Teams persönlich - beantworten gegenseitiger Fragen oder Unklarheiten, die Organisation möglicher Sponsoren und - zu guter Letzt - das Abendessen.
Wir trafen uns also am Freitag zu früher Abendstunde in einen netten Restaurant in Wallisellen. Ich denke für alle Anwesenden zu sprechen, wenn ich sage, dass die Chemie auf Anhieb stimmte. Weiter fand ich es schön, zu sehen, dass jeder mit der ihm "zugeteilten" Disziplin sehr gut zurecht kommt, resp. diese Sportart auch richtig gerne mag.
Doch zurück zum Abend...
So ganz folgten wir nicht dem oben suggerierten Ablauf: wir rollten sozusagen das Feld von hinten auf (eine Taktik, die wir auch am Wettbewerb anwenden wollen - zu früh üben kann man das sowieso nicht ;-) ) und fingen mit dem Abendessen an. Wir erfuhren von einander, wie der jeweilige Trainingsstand ist oder wie das Training für die nächsten Wochen aussieht. Weiter plauderte jeder ein bisschen aus dem Nähkästchen von seinen Erfahrungen...
Sonntag, 23. Januar 2011
Rennbericht: Ride the Night. Wie ein Davoser Schlitten...
"Was habe ich mir nur dabei gedacht?!?" Ich fluchte etwas und schaute nochmals den Wetterbericht an: -22°C waren angesagt. Das Rennen startete um 19 Uhr, auf 2600 Hm auf dem Weissfluhjoch. Im Januar, auf Schnee, mit dem Bike. Oh Gott.
Ausser kleinere Eskapaden am Züriberg war ich noch nie auf Schnee gefahren und schon gar nicht auf einer Piste. Ich fragte mich, wie das wohl rauskommt... aber jetzt stand ich schon bei der Anmeldung in Davos Platz und fasste meinen Chip und meine Startnummer.
Zwischen 19-22 Uhr galt es in zwei Zeitblöcken mindestens eine Abfahrt zu machen. Je die beste Zeit pro Zeitblock wurde dann addiert und gab das Endergebnis. Eine halbe Stunde vor Beginn durften wir mal ohne Zeitmessung auf die Strecke...
Ausser kleinere Eskapaden am Züriberg war ich noch nie auf Schnee gefahren und schon gar nicht auf einer Piste. Ich fragte mich, wie das wohl rauskommt... aber jetzt stand ich schon bei der Anmeldung in Davos Platz und fasste meinen Chip und meine Startnummer.
Zwischen 19-22 Uhr galt es in zwei Zeitblöcken mindestens eine Abfahrt zu machen. Je die beste Zeit pro Zeitblock wurde dann addiert und gab das Endergebnis. Eine halbe Stunde vor Beginn durften wir mal ohne Zeitmessung auf die Strecke...
Mittwoch, 19. Januar 2011
Das erste Bike-Rennen der Saison steht bevor

...ich nehme einen Koffer und packe ein:
- Schneebrille
- warme Handschuhe und Kleider
- Rückenpanzer
- Integralhelm
- Videokamera
- Bike
- Schlamm-Reifen
- Veloschuhe
...Moment mal? Bike...? Veloschuhe...? - Ja, richtig gehört! Am kommenden Samstag geht's für mich auf nach Davos auf die Skipiste mit dem Bike. "Ride the Night" nennt sich das Ding. Klingt doch nach der perfekten Einstimmung auf die Bikerennsaison.
Dienstag, 18. Januar 2011
Jeden Dienstag Lauftraining mit Sibylle
Heute Abend stand wieder, wie jeden Dienstag, das Lauftraining mit unserer Gigathlonläuferin Sibylle auf dem Programm. Dieses mal kamen noch zwei weitere Jogger hinzu, so dass wir zu viert unsere 11.6 km in einem guten Grundlagenbereich abspulen konnten. Bei diesem schönen Mondlicht benötigten wir im Wald auch keine Taschenlampe und konnten so richtig die Schattenspiele des Lichts bewundern. Bei dieser Art von Training kann man sehr gut Motivation tanken für das morgige, eintönige Rollentraining. So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und bis zum nächsten Eintrag. Gruss Patrik
Herzlich Willkommen im Abenteuer Gigathlon!
...auf unserem Blog.
Der Gigathlon ist eine Mischung aus Sportveranstaltung, Abenteuerreise,
Teamerlebnis und persönlicher Grenzerfahrung. Wir nehmen dies 2011 in Angriff: Patrik, Linda, Rolf, Lukas und Sibylle. Rollend, schwimmend und laufend 2 Tage durchs Wallis.
Es stehen nicht die Zeiten und Ränge im Brennpunkt, sondern das Besondere, das Abenteuerliche, die gemeinsamen Erlebnisse, die spektakulären Geschichten und die unauslöschbaren Erinnerungen. Dieser Blog ist unsere Geschichte, die wir noch schreiben werden. Aber dazu brauchen wir noch etwas Hilfe! Wir suchen auf diesem Weg interessierte Sponsoren und Gönner für finanzielle und / oder materielle Unterstützung wie zum Beispiel Startgeld, Namensgebung des Teams und einheitliche Teambekleidung. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.
Mehr Infos finden Sie unter "Sponsor werden". Und über unsere Abenteuer lesen Sie an dieser Stelle bald mehr...
(Bild: © Swiss Olympic Gigathlon )
Der Gigathlon ist eine Mischung aus Sportveranstaltung, Abenteuerreise,
Teamerlebnis und persönlicher Grenzerfahrung. Wir nehmen dies 2011 in Angriff: Patrik, Linda, Rolf, Lukas und Sibylle. Rollend, schwimmend und laufend 2 Tage durchs Wallis.
Es stehen nicht die Zeiten und Ränge im Brennpunkt, sondern das Besondere, das Abenteuerliche, die gemeinsamen Erlebnisse, die spektakulären Geschichten und die unauslöschbaren Erinnerungen. Dieser Blog ist unsere Geschichte, die wir noch schreiben werden. Aber dazu brauchen wir noch etwas Hilfe! Wir suchen auf diesem Weg interessierte Sponsoren und Gönner für finanzielle und / oder materielle Unterstützung wie zum Beispiel Startgeld, Namensgebung des Teams und einheitliche Teambekleidung. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.
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(Bild: © Swiss Olympic Gigathlon )
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