Dienstag, 22. Februar 2011

Der Winter ist zurück!!!

Hallo zusammen...
Es sind doch schon wieder ein paar Tage vergangen seit dem letzten Eintrag von mir. Leider konnte ich nicht ganz so trainieren wie es mein Trainingsplan vorschrieb, denn ich hatte wärend einer Woche eine nette Begleitung namens GRIPPE!!!
Am letzten Samstag vor zwei Wochen wollte ich mit dem Rennrad ca. 150 km, kombiniert mit Bergtraining absolvieren. Ich kam aber nur um den Obersee bis Uznach. Dort sollte es eigentlich auf den Rickenpass und via Zürcher Oberland (Berge oder Hügel) wieder nach Hause gehen. Leider bekam ich in Uznach einen grossen Energieverlust, dass es überhaupt keinen Sinn, mich über all die Berge zu quälen. Ich fuhr dann via Eschenbach  und Mönchaltdorf wieder nach Hause. 100 km waren es doch noch, aber eben, sehr flache Kilometer!!! Am Abend wurde dann der Fiebermesser angesetzt... Ach du Schreck! Die Anzeige stoppte bei 38.5 Grad... nicht gerade förderlich für ein optimales Training. Aus diesem Grund machte ich dann ungewollt eine Woche Pause mit trainieren.
Zur Zeit bin ich an den ersten intensiven und kurzen Intervalleinheiten, kombiniert mit Bergtraining für die kommende MTB-Rennsaison. Aber zuerst fliege ich am 04.03.11 ab ins Trainingslager nach Mallorca für eineWoche. So kann ich hoffentlich dem neu aufkommenden Winter entfliehen. So macht es echt keinen Spass draussen bei dem nasskaltem Wetter zu trainieren.

Ich wünsche euch bis nach dem Trainingslager eine schöne Winterzeit und hoffe, dass ich danach auch in der Schweiz bald mit der kurzen Radbekleidung fahren kann.

Sportliche Grüsse

Euer Patrik

Dienstag, 15. Februar 2011

Training by Terminkalender

Der Terminkalender ist dein bester Freund. Zumindest, wenn man wie ich 120% berufstätig, 30% fit, 100% vergeben und mehr als ein Facebookfreund ist. Die Trainingsvolumen sind jetzt auf das Maximum von bis zu 10h pro Woche angestiegen und schlechte Terminplanung zollt sofort Tribut - und wenn es nur ein genauso leerer Kühlschrank wie Magen ist. Meine körperliche Undehnbarkeit (ich komme nur knapp an meine Zehen!) zeigt sich ab und zu auch in diesem Spagat zwischen Beruf, Training und Freunden - aber wird genauso immer besser durch üben, üben, üben.
Jeder Wochenbeginn ist wie ein Scrabblespiel: Viele Buchstaben und wenig passende Plätze, wo man auch wirklich ein brauchbares Wort zusammenbekommt - oder eben alle Stückchen der 10h Training an den anderen Aktivitäten vorbeistopfen kann... Schnell lernt man, dass Indoor Training nicht nur den Vorteil hat, sich mitten im Winter in der Karibik zu wähnen, sondern auch die Startbereitschaft dazu etwas schneller erstellt ist (man rechne mal 6-10 Kleidungsstücke weniger, abzüglich Bike aus dem Keller holen und anschliessend waschen etc.)...! Und manchmal lässt sich Nützliches mit Praktischem verbinden und die lange Heimfahrt vom Feierabendbier (...ehem!) ... Büro... wird zur Trainingsrunde. Man lernt gut zu planen. Ja, man freut sich sogar wie ein Kind, dass sein erstes 4-teiliges Puzzle zusammengesteckt hat, wenn man noch ein "Loch" gefunden hat, um ein Training zwischen Beruf und Freizeit zu pressen!
In der Praxis sieht das z.B. so aus: Arbeiten bis 18.35 Uhr, 15min heimradeln, 5min umziehen,

Donnerstag, 10. Februar 2011

Die etwas andere Kostenaufstellung

Was kostet so ein Gigathlon eigentlich? Nebst dem Startgeld ergeben sich während dem Anlass noch Kosten, die oft unvorhergesehen, manchmal lustig und manchmal nervig sind. Ich hab aus den vergangen Erfahrungen hier einmal zur allgemeinen Erheiterung eine Liste zusammengestellt. Bitte mit Humor geniessen!


Startgeld: 1990.- (und morgens um 5 Uhr aufstehen für unseren Team-Captain Patrik)
Wettkampf- und Teambekleidung: 2000.- (inkl. Miete eines zu kleinen Neopren = +10min Zeitstrafe pro Wechselzone [alle die je versucht haben einen zu kleinen Neopren schnell anzuziehen werden dies verstehen])

Ausrüstung:
- Kosten Zelte: 180.- (im Startgelt inklusive)
- Kosten Isomatten: schon vorhanden (für en tüüfe, gsunde Schlaf!)

Transport:
- Miete Fahrzeug mit Platz für 5, Sporttaschen, und 2 Räder: ?? (Gibt's so etwas überhaupt in der B-Energieklasse?) Gefunden!
- Miete für Anhänger für Platz für alles was nicht Platz hat: 200.- (Anhänger sind 2011 leider verboten, aber wir suchen noch einen Veloträger!)
- Benzin Anfahrt und planmässige Transporte: 200.-
- Benzin verbraten in Staus: 50.-
- Benzin verbraten in unnötigen Umwegen um Obiges zu umfahren: 20.-
- Benzin im Stau auf den Umwegen verbraucht: 70.-

Verpflegung:

Dienstag, 8. Februar 2011

Sonnntägliches Techniktraining

Wie der regelmässige Gigathlon-Blog-Leser weiss, bin ich schon eine Weile dabei, mich im Wasser für meine Herausforderung(en) im Sommer vorzubereiten. Da ich aber relativ schnell einmal bemerkte, ohne ein zweites Paar Augen nur langsame Fortschritte zu machen, nutzte ich eine "weihnachtliche Gelegenheit" und besuchte letzten Sonntag ein Schwimm-Seminar.

So viel versprechend die Ausschreibung und Ankündigung desselben waren -
  • Dauert von 0900 - 1600,
  • Technikverbesserungen,
  • Drei Coaches,
so fruchtbar war dann auch mein nasser Sonntag. Durch mehrere Abmeldungen begründet, war der Kurs eher unterbelegt, was das rechnerische Coach/Schüler-Verhältnis positiv beeinflusste. Angefangen hat das ganze mit dem obligaten Sich-einander-vorstellen, gefolgt von einschwimmen, Niveau-Einschätzung durch unsere Coaches und wurde dann gefolgt von dem anschliessendem Programm.

Freitag, 4. Februar 2011

Wie man ein besserer Sportler wird!

Für den Gigathlon müssen 99% der Teilnehmer wohl ein etwas härteres Training fahren. Manche melden sich an, um eine Trainingsmotivation zu haben, Andere vielleicht nur um die Trainingsform auch einmal zu prüfen. Durchkommen wollen sie alle... gewinnen bleibt nur Wenigen als Ziel vorbehalten. Aber allen gemeinsam sind viele Stunden Vorbereitung, auch als "Training" bezeichnet. Diese Vorbereitung unterscheidet sich aber wenig von jedem Alltagssportler, der am Samstagmorgen in T-Shirt und Turnschuhen unterwegs ist. Zwar rüsten sich (Möchtegern-)Gigathleten mit Trainingsplänen, Pulsuhren, Statistiken, High-End Sportgeräten und vielleicht sogar Ernährungsplänen aus... doch eigentlich benötigt jeder der ein besserer Sportler sein will nur eines: zwei Ohren. - (Und vielleicht das Hirn dazwischen um die Meldungen umzusetzen ;-)

Trainingspläne findet man heute für jeden Zweck im Internet und jedes Sportgeschäft schmeisst mit Pulsuhren nach uns. Pulsuhren und Trainingspläne sind auch super: wissenschaftlich genau nach dem Minimalprinzip (d.h. mit dem Minimum an Aufwand das Maximum erreichen) wird unser Körper auf Leistung getrimmt. "Wenn du 3x pro Woche 60min mit Puls 135-145 rennst bist du in 12 Wochen fit für den Marathon", liest man in jedem zweiten Sport/Lifestyle-Heftchen. - Alle diese Pläne nehmen jedoch keine Rücksicht auf die sogenannten "Soft Factors". Z.B. wie Wohl man sich fühlt, ob eine Erkältung im Anmarsch ist, ob das gestrige Training noch tief in den Knochen steckt, ob man zuwenig geschlafen hat oder auf der Arbeit oder zuhause viel Stress ausgesetzt ist. Das ist in etwa so, als ob man beim Squashen immer mit gleicher Power und Winkel auf den Ball wummert, ohne zu berücksichtigen, ob dieser warm oder kalt ist und mit einem Spin oder keinem geflogen kommt! Das kann zu Erfolg führen oder gewaltig schief gehen. Viel kleiner ist das Scheiterrisiko jedoch, wenn man vermehrt hinhört was der Körper uns zu sagen hat.

Donnerstag, 3. Februar 2011

2. Teamtreffen in Winterthur

Unser zweites Treffen stand auch schon wieder vor der Tür. Wir haben uns am 02.02.2011 im Outback Lodge Australian Bar & Foodhouse in Winterthur zu einem gemütlichen Abendessen getroffen. Dieses mal konnten wir uns als komplettes Team auftreten. Bei dieser Gelegenheit durften sich unser Speed-Inliner Lukas und unsere joggende Gornergrat-Bezwingerin Sibylle beim feinen australischen Essen auch kennen lernen.

Nach dem Essen gingen wir zum offiziellen Teil über, was nicht heissen mag, dass das Essen nicht auch einen Teil unserer Treffen ist... Wir hatten ja nach dem ersten Treffen verschiedene Sponsoren angeschrieben. Jetzt erzählte jeder was er für ein Feedback erhalten hatte. Zum jetztigen Zeitpunkt sieht die Situation noch nicht ganz gut aus. Ein paar schöne Angebote sind uns zugesprochen worden, womit wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchten. Es sind zum Glück aber noch ein paar Antworten offen. Auch sind wir noch recht früh in der Zeit und können das ganze Projekt gut planen.

Das nächste Treffen haben wir noch nicht geplant, da unser Lukas Mitte Februar für sechs Wochen nach Kanada in den Skiurlaub geht. Auf diesem Weg wünschen wir ihm natürlich viel Pulverschnee und Sonnenschein. Sibylle, Linda, Rolf und ich werden uns natürlich hier in der kalten Schweiz weiter auf diesen grossen Event vorbereiten, wobei ich am 04. März für eine Woche nach Malle (Mallorca) ins Trainingslager fliegen werde. Auch Linda und Rolf werden im März im Süden (La Palma) die Wärme für das ausgedehnte Grundlagentraining aufsuchen. Danach starten ja schon bald die jeweiligen Wettkampfsaisons...

Wünsche euch allen noch eine schöne Zeit und denkt daran: Supporter sind herzlich willkommen...

Gruss Patrik