Da war dann zuerst einmal die geografische Lage (Nähe zum Meer) oder die bessere Luft (man merkt die Verschmutzung in Stadtnähe erst, wenn man wieder im Raum Zürich auf der Strasse Rad fährt).
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| Kaltes Wetter am Morgen... |
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| ... aber die Sonne kommt bald. |
Doch auch die durchaus bemerkenswerten täglich zurück- gelegten Höhenunterschiede (0 müM bis 2450 müM), die dünnere Luft auf grösserer Höhe in Kombination mit den extrem variierenden Temperatur- Bedingungen (knapp 7C mit Wind und Regen am Morgen - 20C mit Sonne am frühen Nachmittag).
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| Wellen auf La Palma |
Speziell für meine Disziplin am Gigathlon - dem Schwimmen - waren die Bedingungen suboptimal. Durch die oben erwähnte durchaus oft arg steife Brise war das Meer so unruhig, dass ein fokussiertes Schwimmen stark eingeschränkt wurde. Wenn meine Wasserlage stimmte, konnte ich beinahe sicher sein, genau dann von einer hinterhältigen Welle überspühlt zu werden, wenn ich Luft holen wollte. [Bemerkung am Rande: auch wenn das Salzwasser gesünder ist als das mit Chlor versetzte Nass - der Geschmack ist definitiv aufdringlicher]
Extrem spannend fand ich das Biken - eine Disziplin, die ich weder am Gigathlon, noch am Triathlon absolvieren darf. Es ist aber sehr interessant, auf eine andere Art auf dem Fahrrad gefordert zu werden als dies auf der Strasse der Fall ist (Stichwort gümele). Ich habe richtig Freude, wie gross meine Fortschritte am Ende der zwei Wochen waren, wenn ich meine Performance zu Beginn der Ferien betrachte. Biken in der Schweiz - z.B. beim Irchel - war da schon beinahe langweilig.
Dass meine Beine nicht auch komplett auf Ferien schalteten, stellte ich mit viel Gepäck auf dem Rücken ( > 3 Liter Wasser, Kameras, Ersatzkleidung, Essen) sicher. Zudem durfte ich ein paar mal bei steilen Stücken Geologischer-Höhengradient-Überwindungs-Support spielen, was meinen Puls dann doch auch gerne mal in die Höhe trieb.
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| Die Wurzeln (Trainings) finden Nischen (Zeitblöcke) zwischen den Steinen (nicht-Sport-Leben) |
Nischenstrategie? Was hat das bis anhin geschriebene denn damit zu tun? Nun, damit spiele ich auf die kommenden Wochen vor den Wettkämpfen an. Wie jeder multisportiv Trainierende und gleichzeitig arbeitstätige bestimmt aus Erfahrung weiss fehlt einem meist die Zeit für "loosely planned trainings". Für mich ich auch ein Privatleben, welches Raum für Entspannung hat sehr wichtig. Man muss also Nischen suchen, um allen Sportarten einen genug grossen Teil des Zeitkuchen (oder wohl besser: "Zeitwurst", da zumindest die Individuelle Zeit auch zwei Enden hat ;-) ) zuzumessen.
- Fahrradfahren ist bei mir mit dem Arbeits- und Heimweg verknüpft. So habe ich minimal 37km pro Tag und kann es bei Bedarf locker ausbauen: um den Zürichsee nach hause, mit der Fähre zur Arbeit etc.
- Schwimmen kommt dann meist frühmorgens zum Zuge, da die Bäder sonst überfüllt sind - bald werde ich jedoch in den Zürichsee hüpfen - dank Neo bin ich nicht mehr so auf hohe Temperaturen angewiesen.
- Laufen kann ich dann schön über Mittag einbauen, da es in der Nähe des Büros einen netten Wald hat, der auch ein paar knackige Steigungen bieten kann.
In diesem Sinne:
Blue Skies!
Rolf




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