Montag, 11. April 2011

Ich melde mich auch wieder mal zu Wort...

Hallo zusammen.
Wie die Zeit vergeht... Jetzt ist schon wieder einen Monat um seit meinem letzten Eintrag. Natürlich war ich nicht ganz untätig. Beim letzten Eintrag schrieb ich noch von einem Trainingslager auf Mallorca. Das war ich auch. Bei angenehmen Temperaturen bei ca. 15°C und zum Teil windigen Verhältnissen konnte ich 916 km und 13'600 Hm abfahren. Natürlich kam das Kulinarische nicht zu kurz. Die Energiespeicher müssen ja auch wieder gefüllt werden.

Am 20.03.2011 ging dann auch schon das erste MTB-Rennen los. Meinen ersten Start war am X-Country-Rennen in Niederhelfenschwil. Wie es immer beim ersten Rennen der neuen Saison ist, war ich sehr angespannt. Habe ich richtig im Winter trainiert? Stimmt der Formaufbau? Wie stehe ich im Vergleich zu meinen Mitstreiter? Der Rennverlauf gab mir dann schnell die Antworten wie es um mich steht... Auf flachen Strecken mit wenig Höhenmeter kann ich gut mit meinen engsten Konkurenten das Tempo mitgehen, bei den steilen und kräftezehrenden Aufstiegen fehlt noch die Maximalkraft und der Rennrhytmus. Aber für das benötige ich noch ein paar Rennen. Aber sonst bin ich sehr positiv überascht von meiner Leistung für das erste Rennen. Weitere dürfen gerne kommen.

26.03.2011 - 1. Rennen der nationalen MTB-Rennserie Racerbike-Cup in Schaan. Dieses Rennen ist für mich immer eine Tortour. Denn es hat zwei sehr steile Singletrail-Aufstiege bei denen mir einfach die Power fehlt für ein hohes Tempo zu fahren. Da es vom Start weg nur bergauf ging bis zu den gesagten Rampen, kam ich nie richtig auf Touren. So fuhr ich dieses Rennen als Training und gab dafür in der schönen Abfahrt vollgas. Leider kann man in der Abfahrt nie all die Plätze aufholen die man im Aufstieg verloren hat...

09.04.2011 - 2. Rennen der Racerbike-Serie in Tesserete. Mein Lieblingsrennen! Ich freute mich schon im Vorfeld auf diese Strecke, denn sie besteht aus sehr vielen Trails mit Wurzeln. Auch sind die Aufstiege nie so richtig lang. Da kann man immer auf Zug fahren. Das Wetter spielte auch schön mit bei heissen 30°C anfangs April! Um die Mittagszeit ging ich mal auf die Besichtigungstour der Strecke. Da merkte ich schnell, dass der trockene Boden sehr staubig sein würde und man dadurch viel Flüssigkei zu sich nehmen muss. Ich fuhr bis etwa zur Steckenmitte bis dann nix mehr ging... Die Kette lag plötzlich am Boden und ich pedalierte ins leere und das immer noch auf der Besichtigungsrunde. Na gut, lieber jetzt als im Rennen, dachte ich noch und war ab diesem Zeitpunkt als Fussgänger unterwegs in Fahrerlager um eine neue Kette zu organisieren. Beim Auto angekommen montierte ich gleich die neue Kette für das Rennen. Alles ging wieder wie vor dem Unglück. Dann kam der Start des Rennens auch schon. Wir mussten eine kleine Startschlaufe und vier grosse Runden absolvieren. Wie ich schon geschrieben habe, war so trocken, dass wir auf der ersten Kiesstrasse im Feld kaum der Fahrer vor einem sahen. es war eine riesige Staubwolke zu sehen die sich fortbewegte. Bei der ersten Zielpassage fuhr ich als 11. über den Messstreifen und ging so auf die erste grosse Runde bis - tja eben. Bis zur gleichen Stelle wie bei der Besichtigungsrunde wo mir die Kette wieder riss! So brutal kann es manchmal sein... Ich packte mein Bike und die Kette zusammen und machte mich wieder als Fussgänger zum Auto zurück. Unterwegs konnte ich Lind und Rolf noch anfeuern. Beide haben sich kurzentschlossen auch für dieses Rennen angemeldet. Das nenne ich voller Einsatz. Obwohl sie ja eigentlich in anderen Sportarten zu Hause sind. Herzliche Gratulation zu euren Leistungen. Ich wäre auch gerne ins Ziel gekommen.
Mein nächstes MTB-Rennen ist schon kommenden Sonntag am EKZ-Cup in Schwändi (GL). Zuschauer sind gerne willkommen.
Bis bald.

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